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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2025, 16:34 
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Auch von mir erstmal Glückwunsch zu deiner Entscheidung, vor allem aber zu deine Einstellung.
Du weißt, dass es nicht genauso aussehen wird und funktioniert wie es dir bekannt ist, du bist aber bereit dich auf etwas neues einzustellen. Das wird, denke ich, vieles vereinfachen, wenn man nicht krampfhaft versucht zu sagen, so war es vorher und so muss es auch jetzt sein, dann darf man nichts verändern. :hat:

Ich hatte den Vorteil, dass ich schon unter Linux unterwegs war, als ich mich mit dem Thema Bildentwicklung auseinandersetzen musste (oder eher wollte).
Für mich war es genau umgekehrt, ich fand Darktable übersichtlicher.

Ich habe mir Darktable mit folgenden Youtube-Videos erarbeitet:
https://www.youtube.com/playlist?list=P ... ZYejYs3Yp7
https://www.youtube.com/playlist?list=P ... f8AuUVf5HL
Diese sind zwar schon etwas älter, sind aber noch genauso gültig.

Für 90% der Bilder habe ich folgenden Workflow
Objektiv-Korrektur
Drehen & Perspektive
Belichtung
Filmic RGB
Lokaler Kontrast
Farbbalance RGB

Bei den Restlichen 10% kommen dann noch Sachen wie entrauschen oder Masken hinzu

Gerade mit dem Thema Pixelpipeline sollte man sich bei Darktable einmal beschäftigen, da es die absolute Grundlage der Verarbeitung ist.

Was ich auch sehr schöne finde, ist die Möglichkeit selbst an der Entwicklung mitzuarbeiten. Als ich angefangen habe, gab es kein Profil für die K3 III. Also habe ich mir das angesehen und die K3 selbst mit eingepflegt. Ebenso gab es keine Vignettenkorrektur für mein Objektiv, auch hier habe ich mich etwas eingelesen und mir die Vignettenkorrektur selbst erzeugt.


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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2025, 17:39 
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Beiträge: 1293
Hannes21 hat geschrieben:
aber das Rumdoktern am System birgt auch immer Gefahren und ich halte mich grundsätzlich an die Regel: Never change a running system. ;)

in einer digitalen Welt, die sich immer schneller entwickelt - nicht nur das Positive sondern auch das Negative wie Schadsoftware, ist das Sprichwort oder die Regel "Never Change a running System" keine gute Idee mehr :nono: da sollte man schon so sicher wie möglich unterwegs sein.

Btw. kennt im englisch sprachigem Raum niemand den Satz :rofl: bei denen heißt es eher "if it ain´t broke, don´t fix it" :ja:
schon lustig wenn wir alles ins englische übersetzen müssen :)

Methusalem hat geschrieben:
...und ich bin jetzt seit 5 Tagen mit Linux unterwegs für den täglichen Kram und es läuft immer noch. :lol:

Funfact...
Mein letztes System wurde ca. 2010 mit Windows 7 neu aufgesetzt und lief nahezu perfekt. Von Windows 7 gab es Upgrade auf Windows 8 und es lief und lief und lief und von Windows 8 ging es weiter mit Upgrade auf Windows 8.1 und noch immer perfekt :mrgreen: Tja und es kam, wie es kommen musste = Upgrade auf Windows 10 und die Kiste rennt immer noch einwandfrei :2thumbs:

und ich bin nicht jemand, der nur ein wenig "Office klicki hier und klicki da" mit dem System macht sondern so ziehmlich alles wofür man einen PC benötigt. GPU wurde in der Zeit auch 1x aufgerüstet.

2021 kam dann Windows 11 raus und Microsoft war der Meinung das mein 8 Kerner mit 32GB RAM und einer RTX 3090 für die heutige Zeit zu langsam und vor allem auf einmal zu "unsicher" war. 2022 - 2023 wurde dann das neue System aufgebaut und installiert.
Das "alte System" läuft nebenbei einwandfrei weiter :2thumbs:

Dein Linux läuft schon seit 5 Tagen?
Wenn du magst, kannst du ja über deine Erfahrungen und Eindrücke in 5470 Tagen mit Linux noch mal berichten :clap: :clap:

Ein paar meiner Freunde sind seit Tag 1 bei Linux und ziehen mich auch immer auf - aber mehr aus Spaß :ja:

Man kann sich an alles gewöhnen und man kann auch mit allem arbeiten denn jedes System hat seine Vorteile und auch Nachteile :2thumbs:

Bezüglich Darktable, RawTherapy... komme mit beiden Programmen nicht klar :oops: da kann ich noch und nöchter YT Videos mir rein ziehen, keine Chance. Bekomme das nicht in Kopf :klatsch: :rofl:

:pop:

auf jeden Fall vielen Dank für deinen Beitrag Bernd und ich wünsche dir weiterhin sehr viel Freude mit Linux und deinem System :ja:


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BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2025, 23:46 
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Registriert: So 19. Okt 2014, 12:40
Beiträge: 330
Hallo,
ich bin kein Computerfachmann und arbeite seit 2002 privat ausschließlich mit Linux. Begonnen habe ich seinerzeit mit Suse, das ich mit einer kurzen Unterbrechung bis Ende 2024 genutzt habe. Inzwischen bin ich wegen der rolling release-Thematik auf Manjaro gewechselt. Letztlich ist das aber egal, weil die Distribution für den Endanwender wenig Unterschied mit sich bringt. Anfang der 2000er Jahre war das noch etwas tricky aber das hat sich dann schnell gelegt und heute funzt es einfach.
Bildbearbeitung kenne ich ausschließlich unter Linux, Lightroom habe ich noch nie benutzt. Ich arbeite seit Jahren ausschließlich mit darktable und arbeite mich gerade in die neueste Version ein, die wohl eine neue Grundtechnik implementiert hat, die nicht mehr mit kameraspezifischen Farbkurven arbeitet, sondern mit einer softwareseitigen Interpretation des vorhandenen Histogramms. So ganz gerafft habe ich es noch nicht aber die Ergebnisse sehen bisher echt brauchbar aus. Die Bildverwaltung mache ich mit digikam, das kann alles was ich zur Verwaltung je gebraucht habe.
Für mich ist Linux optimal. Ich finde meist problemlos eine Software, die genau das kann was ich gerade brauche. Und vor allem nur das und meist richtig gut.

_________________
Viele Grüße
Christoph


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BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2025, 15:35 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
Beiträge: 1982
Windows:
Ein Riesenluxuskreuzfahrtschiff mit 10000 Passagieren und 30000 Mann Besatzung (davon 20000 Wartungspersonal), dem Energieverbrauch einer Großstadt, und dessen Hersteller einmal im Monat die Löcher im Rumpf stopft. Manchmal wird ein quadratmetergroßes Loch knapp über der Wasseroberfläche entdeckt, das dort schon seit Jahren existiert. Der Hersteller behauptet dann, das Loch wäre nicht gefährlich, solange niemand davon weiß und steckt einen Korken hinein. Die Motoren müssen jedesmal neu gestartet werden müssen, wenn irgendwo eine defekte Glühbirne ausgewechselt wurde, und das dauert üblicherweise einen halben Tag. Wenn man einen durchschnittlichen Windowspassagier fragt, ob er sich vorstellen könnte, auf einem anderen Schiff zu fahren, antwortet er verdutzt: "Es gibt noch andere Schiffe?"

MacOS:
Eine Luxusmotoryacht aus gebürstetem Aluminium, genau so groß wie das Kreuzfahrtschiff aber teurer und nur für einen Passagier. Die Yacht kann nur auf den Routen gefahren werden, die der Hersteller vorgibt, und die Benutzung der Bordtoilette kostet extra. Es ist schnell, leise und schön, allerdings sind alle Türen zum Maschinenraum versiegelt, dort darf nur der Hersteller hineinschauen (Wer es trotzdem versucht, wird vom Hersteller mit angebissenen Äpfeln beworfen). Wenn man einen durchschnittlichen MacOS-Passagier fragt, ob er sich vorstellen könnte, auf einem anderen Schiff zu fahren, antwortet er: "Die Frage ergibt keinen Sinn, denn ich fahre gar nicht. Ich stehe still und die Welt dreht sich unter mir in die Richtung, in die ich will. Logischerweise ist das nur mit einem Schiff möglich, nämlich meinem."

Linux:
Ein Hafenschlepper, ein Ruderboot, ein Flugzeugträger, eine Segelyacht, ein Bergungskreuzer, ein Ausflugsboot, eine Jolle, ein Atomuboot, ein Krabbentrawler, ein Tragflächenboot..... Die meisten davon nicht besonders schön und ziemlich schwierig zu steuern (vor allem für solche, die vorher auf einem der anderen Schiffstypen gefahren sind), aber schnell und zuverlässig. Jeder darf sein Schiff so umbauen, wie es ihm gefällt. Wenn es ein Problem gibt, muss man selbst Hand anlegen oder andere Linux-Skipper fragen. Man sollte außerdem die klassische Astronavigation beherrschen, denn das Schiff ist auch ohne GPS steuerbar. Es gibt auf dem ganzen Schiff keine verschlossenen Türen, selbst die Maschinen sind transparent. Viele Linuxer erfreuen sich an der harmonischen Auf- und Abbewegung der Kolben. Wenn man einen durchschnittlichen Linux-Passagier fragt, ob er sich vorstellen könnte, auf einem anderen Schiff zu fahren, antwortet er: "Nur wenn ich im Maschinenraum schlafen darf, die Konstruktionspläne bekomme und alles ändern darf, das mir nicht gefällt." (er würde einiges ändern, deswegen darf er üblicherweise auf anderen Schiffen nicht in den Maschinenraum). Die Passagiere der anderen Schiffstypen stellen sich den typischen Linux-Passagier als jemanden vor, der einen Zottelbart, lange ungewaschene Haare und ein schwarzes Heavymetal-T-Shirt trägt, in einem dunklen Kelleraum zwischen leeren Pizzaschachteln aufgewachsen ist, und keine Kenntnis von der Existenz des weiblichen Geschechts hat. Der tyische Linux-Passagier lässt sie in diesem Glauben, lehnt sich lächelnd zurück und genießt bei einen guten Rotwein das schöne Wetter an Deck.

Quelle: Tageswitz Pentaxians S. 219


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BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2025, 17:14 
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Registriert: Sa 13. Sep 2014, 11:05
Beiträge: 12635
Hi Solunax,....

You made my Day!,. :lol: :lol: :lol: :2thumbs:

...ich bin in 'nem Pizzaschachtel überfülltem Keller aufgewachsen, meine ungeschwaschenen langen Haare sind mir in der Zwischenzeit ausgefallen,aber den Zottelbart
und das schwarze Cannibal Corpse T Shirt trage ich noch :mrgreen: ,....'nen guten Rotwein oder Rum ziehe ich mir regelmäßig beim Genuß meiner alten Fostex Hörner oder
mit den alten Magnepan MG2B rein.Ich passe glaub' ich in's Schema. :mrgreen:

Noch 'nen prima Abend für Dich! :cheers:

Bernd

_________________
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


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BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2025, 19:12 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
Beiträge: 1982
Methusalem hat geschrieben:
Hi Solunax,....

You made my Day!,. :lol: :lol: :lol: :2thumbs:

...ich bin in 'nem Pizzaschachtel überfülltem Keller aufgewachsen, meine ungeschwaschenen langen Haare sind mir in der Zwischenzeit ausgefallen,aber den Zottelbart
und das schwarze Cannibal Corpse T Shirt trage ich noch :mrgreen: ,....'nen guten Rotwein oder Rum ziehe ich mir regelmäßig beim Genuß meiner alten Fostex Hörner oder
mit den alten Magnepan MG2B rein.Ich passe glaub' ich in's Schema. :mrgreen:

Noch 'nen prima Abend für Dich! :cheers:

Bernd

Tja.... da haben wir noch etwas Gemeinsames:

Magnepan Magnetostaten hatte ich selbst, allerdings "nur die MG1a", das ist schon ewig her.
Die grosse Tympani MKI hatte ich mal in einem Aktivsystem nur im Bassbereich.

Allerdings wurden all die Folienstrahler (da waren auch mal Martin Logans zu Besuch) durch exotische Hörner abgelöst, allerdings ohne normale Frequenzweichen, da die jeden Druckkammertreiber "hart wie Sau" klingen lassen. Stattdessen die Weiche in die Eintakt-A Endstufen "incorporated".


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BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2025, 12:14 
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Registriert: Fr 4. Dez 2015, 01:36
Beiträge: 1499
Wohnort: Leipzig
Die erste Linux-Distribution, die ich installiert habe, wurde über die 64-kBit/s-Verbindung der gesamten Universität Leipzig über mehrere Tage heruntergeladen. Es gab nur die Textoberfläche, kein multi-Threading aber endlich ein Speichermodell, mit dem ich mehr als 64kByte-Häppchen in numerischen Berechnungen auf einmal adressieren konnte (für die Experten). Der Umstieg in der täglichen Arbeit auf einen Windows-PC knapp 10 Jahre später beim Wechsel aus der Wissenschaft in die Wirtschaft kam mir vor, als hätte mir jemand beide Hände auf dem Rücken zusammengebunden ...

In Sache Fähigkeiten muss man bei Windows 11 lernen, allerhand Dinge weg zu konfigurieren, wie Intru ausführte, bei Linux dagegen manchmal einiges dazu konfigurieren - in meinem Fall den OpenCL-Treiber für meine AMD-Grafikkarte auf Debian Linux zur Beschleunigung von Darktable (geht vielleicht inzwischen auch ohne). Debian begleitet mich übrigens seit Rex (V1.2), seit 1997. Ich denke, ich habe das seitdem dreimal frisch installiert, jeweils auf komplett neuer Hardware :-), sonst immer mit den Versionen gepflegt. Früher war das manchmal ein wenig Gebastel, inzwischen immer weniger, weil ich weniger drin herumpfuschen und anpassen muss.

Mit Rawtherapee und Darktable geht es mir ähnlich wie Martin (Nano), umgestiegen bin ich hauptsächlich wegen der Katalogfunktion bei Darktable - gerade genug und nicht zuviel für mich. Wenn ich automatisiert etwas entwickeln möchte, z.B. in der Vorverabeitung für tiefe Makro-Stacks, oder den ultimativen Detailgehalt aus den Rohdaten zaubern will, nehme ich weiterhin Rawtherapee. Einige Dinge sind sicher schwieriger als in Lightroom (insbesondere lokale Anpassungen), andere dafür erst möglich. Insbesondere mag ich die robusten Ergebnisse des Tone Equalizer bei starken Kontrastanpassungen für den Druck.

Der Druck ist so eine Sache: Der Epson-Linux-Treiber funktioniert für "normale" Sachen bei meinem ET-8550 wirklich gut, aber den speziellen Schwarzweiß-Modus kann er nicht. Dafür habe ich dann eine virtuelle Windows-Maschine.

Zum Vorsortieren kommt bei mir übrigens auch ein Windows-Programm zum Einsatz: FastRawViewer, nach dem Lesen und Backup-Schreiben der Speicherkarten mit dem Rapid Photo Downloader. FastRawViewer läuft problemlos und schnell mittels Wine unter Linux und ist gegenüber dem auch sehr gut brauchbaren Geeqie (z.B. mit konfigurierbarer Stapelfunktion inkl. Sidecar-Datei-Erkennung) noch einmal stärker auf genau diese Aufgabe ausgerichtet. Auch Helicon Focus betreibe ich oft unter Wine (mit kleinen Einschränkungen) - mein Dual-Boot-Windows kommt immer seltener zum Einsatz. Vielleicht hätte ich doch Zerene Stacker kaufen sollen ... langsamer, aber nativ unter Linux. Das kommt vielleicht noch, beide haben verschiedene Stärken.

Ein Tipp für einen Image-Editor: Gimp hat eine unübersichtliche Oberfläche und immer noch kein r. Letzteres könnte mit der vor 2 Wochen erschienenen Version 3.0 eventuell zwar behoben sein, da muss ich 'mal nachlesen, aber neu lernen sollte man vielleicht besser Krita.

Ah, Farbmanagement: Damit hat Wayland (Grafikprotokoll/Schnittstelle zu Anwendungen) in den aktuellen stabilen Distributionen noch so seine Probleme. Das alte X11 ist da erwachsener und kann teilweise noch ausgewählt werden. Ob und wie das bei Wayland bei welcher Distribution behoben wird, weiß ich nicht - es hat eine und ist, wie ich gerade selbst erst gelesen habe, vor Kurzem endlich im Code gelandet.

_________________
Gruß, Jens

(Wild-)Bienen und Beifang über's Jahr: , ,
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Zuletzt geändert von Jee am Mi 2. Apr 2025, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2025, 14:58 
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Beiträge: 1232
Rapid Photo Downloader klingt ja interessant, das kannte ich noch nicht. Aber ich vermute, das kann keine Bilder via Wifi von der Kamera laden, oder? Ich verwende fast nur noch Wifi, Kartenslot und USB-Abdeckung bleiben geschlossen. Das dauert zwar lange an der K-1, aber die Zeit nutze ich nur Zubereitung eines lebenswichtigen Heißgetränks.

Krita ist aber doch eigentlich ein Zeichenprogramm und nicht zur Bildbearbeitung gedacht, oder?

Zu den Farbprofilen von GIMP3: Es gibt immernoch das festverdrahtete sRGB, aber man kann über Image->Color Management->Assign Color Profile auch ICC- und ICM-Profile laden, aber ich meine, das ging auch schon mit 2.10.

Die GUI von GIMP ist halt der klassische Ansatz mit einem Menubar am oberen Rand und auf Wunsch weiteren Toolboxen. Sicher nicht der letzte Schrei der Benutzerinterfaces, aber wenn man mal gelernt hat, was wo zu finden ist, kommt man damit genau so gut klar wie mit anderen Tools.
Was ich mir für GIMP3 gewünscht hätte, wäre eine Möglichkeit, die Toolboxen in einem zweiten separaten Fenster zusammenfassen zu können. Das wäre ideal für BV mit zwei großen Monitoren. Jetzt hat man entweder alles in einem Fenster, das man über beide Monitore strecken muss, oder viele kleine Einzelfenster.


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BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2025, 15:18 
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Wohnort: 56294 Kalt
Hallo Bernd,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung. Meine Frau und ich sind jetzt seit 2015 privat ausschließlich auf Linux unterwegs und haben es bislang nicht bereut. Sicher ist das eine oder andere umständlicher und man muss manchmal nach passenden Programmen suchen, aber man findet alles für jeden Zweck. Meine Vorredner haben da ja schon genug drüber geschrieben.

Darktable (DT) ist aus meiner Sicht absolut zu empfehlen. Ich habe bislang alle Bilder auf DT entwickelt und in der Zwischenzeit kann ich mir fast nichts anderes mehr vorstellen. Es ist sicherlich gemessen an Lightroom gewöhnungsbedürftig, weil z.T. recht technisch, aber es ist gut. Auf Youtube findest Du ohne Ende Videos. Wenn gewünscht kann ich gerne mal einige Links bzw. die entsprechenden Seiten posten.

Viele Grüße und viel Spaß!!

_________________
Viele Grüße

Jamou


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BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2025, 15:57 
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Dackelohr hat geschrieben:
Krita ist aber doch eigentlich ein Zeichenprogramm und nicht zur Bildbearbeitung gedacht, oder?
Gerade für die Retusche funktioniert es gut, auch das Montieren verschiedener Ebenen aus separaten Aufnahmen finde ich einfacher als in Gimp. Die meisten Gimp-Filter benutze ich für Fotos nicht, Resynthesizer wäre ein Grund, Gimp zu benutzen. Sicher auch nur eine Frage der Zeit, bis das in Krita verfügbar ist.

Dackelohr hat geschrieben:
Zu den Farbprofilen von GIMP3: Es gibt immernoch das festverdrahtete sRGB, aber man kann über Image->Color Management->Assign Color Profile auch ICC- und ICM-Profile laden, aber ich meine, das ging auch schon mit 2.10.

Im Ansatz schon, aber ... Bei Bedarf gibt's mehr Details im obigen Link zu Nine Degrees Below Photography.

_________________
Gruß, Jens

(Wild-)Bienen und Beifang über's Jahr: , ,
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